hier findet ihr die Arbeitsblätter und Materialien. Wie im Unterricht gesagt, sind diese nur mit dem Passwort zugänglich.
Als mich vor einigen Tagen eine Freundin ansprach, daß sie mir ein großes PDF über Dropbox schicken wolle, viel mir auf, daß ich noch kein ordentliches Programm für die Synchronisation und Verteilung von Dateien unter Freunden habe.
Anwendungen wäre z.B. die Familien-Bildersammlung von meinen Eltern zu meinem Bruder und mir. Die Sammlung spannender (theologischer) Texte mit meinen KomilitonInnen oder im Team genutzte Vorlagen bei der Arbeit wären interessant.
Bedinung für solchen Zugriff und Transport von so intimen Daten wäre enstpr. Verschlüsselung und Serverlosigkeit (dass die Daten nicht bei Google/Amazon/Dropbox rumliegen). Ebenfalls sollte das Tool auf Windows, Linux und MacOs laufen und möglichst Open Source sein.
Puh! Völlig K.O.; die Prüfungen sind rum und ich bin durchgekommen. Dank allen, die mich unterstützt haben und mit mir mitgefiebert haben. Später mehr von den Prüfungen.
Zwei Spannende Informationssendungen zum Thema Geld und Währungen, die erklären/spektulieren, welche Entwicklungen auf uns zu kommen:
1. Alternativlos Folge 16 von Frank und Fefe (http://alternativlos.org/16/) mit viel Freude an Verschwörungstheorien und
2. Das Aktuelle Chaosradio Expres aus dem CCC darüber wie elektronische Währungssystem im Detail funktionieren: http://chaosradio.ccc.de/cre182.html
Wie sichert man eigentlich die Verschwiegenheitspflicht und das Beichgeheimnis als Seelsorger o.ä. in elektronischer Kommunikation? Eine erste Möglichkeit zumindest die Inhalte der Kommunikation nicht gleich öffentlich zu verteilen wäre es Möglichkeiten starker Verschlüsselung anzubieten, so daß jemand, der etwas unter dem Deckmantel der Verschwiegenheit mitteilen möchte, dafür einen öffentlichen Schlüssel nutzt, auf den nur die Seelsorgerin Zugriff hat. Weitergehend wäre es natürlich interessant das “daß” der Kommunikation selber abstreiten zu können, da die Kontaktaufnahme selber schon kompromittierend sein kann oder (in anderen Zeiten oder Orten) Druck ausgeübt werden könnte den privaten Schlüssel offen zulegen.
Falls also jemand mir schreiben könnte, wie Anonymisierungsdienste wie sie z.B. Wikileaks genutzt hat, würde ich mich drüber freuen.
Überlegungen1:
Nach etwas Recherche bin ich auf zwei Interessante Angebote gestoßen:
1. anonbox.net, bietet anonym zugängliche zufällige Web-Postfächer, die am Folgetag (ev. mit Inhalt) überschrieben werden, ist nur über Webinterface vefügbar. Betreiber ist der CCC, Größenbegrenzungen gibt es nicht. Aufgrund der erforderlichen stetigen Erreichbarkeit unter einer Adresse eher nicht praktisch.
2. privacybox.de, bietet anonym zugängliche freigewählte Postfächer, die Web-postfächer die per Pop3 abgeholt werden können. Zugang ist über I2P wie über Tor-Hiddenservices möglich, Für die Eingangseite kann eine eigene Webseite erstellt werden. Klingt erfolgsversprechend…
3. I2P-Mail … morgen mal angucken….
Irgendwie schon komisch, daß es nicht garnicht einfach ist ohne gegen unsere gesetze zu verstoßen zu leben. Auch wenn das ignorantia legis non excusat sinnvoll und gut ist, kann es doch nicht sein, daß man für alltägliche Dinge in der Einschätzung ihrer Legalität einen Spezialisten fragen muß. Ein besonders problematischer Bereich sind dabei die Belange des Urheberrechts und der Schutz geistigen Eigentums. Könnten wir nicht von unsere VertreterInnen in den Parlamenten verlangen, daß zu allen Gesetzen und Verordnungen jeweils ein paar Beispiele aufstellen oder einen (kostenlose) FAQ mit “Regeltelefon/Email” einrichten?
Wenn man trotzdem versucht nachzuspühren, was in welcher Form erlaubt ist, stößt man schnell darauf, daß es neben dieser fehlenden Rechtsklarheit und vermutlich u.A. daraus folgend, viele Normen garnicht durchgesetzt werden:
“Jeder, der das Internet aktiv nutzt, begeht Urheberrechtsverletzungen”
— Markus Beckedahl (Netzpolitik.org) [zitiert nach Telemedicus.info]
edit: z.b. http://tinawinter.wordpress.com/2011/06/03/der-humor-der-anzeigenredaktion/
Eine der häufigsten Aufgaben als Student ist das lesen von Texten, die leider viel zu oft schlecht kopiert worden sind. Zwar gibt es so allerlei Tricks, wie man schwarze Ränder durch das anlegen von Pappen, die richtigen Scanneinstellungen oder einfach das schließen des Kopiererdeckels vermeiden kann, viel einfacher ist aber die elektronische weiterverarbeitung. Dabei liefert der Kopierer fast immer unentgeldlich ohne zu drucken die gescannten buchseiten als PDF, die dann nur noch weiterbearbeitet werden müssen. Die Allerbeste Software, die ich bisher gefunden habe, dafür ist BRISS.
Hier ein Beispiel aus der Nutzung:
Nach dem Download, starten wir das Programm:
Daraufhin erscheint das Programm und erwartet eine PDF, die wir unter folgenden Menüpunkt auswählen:
Jetzt berechnet er ein durchschnittsbild aus allen PDF-Seiten und schlägt uns einen Rahmen vor, auf den er das PDF zurechtstutzen würde:
Jetzt nehme ich den vorgeschlagenen Bereich oder ‘male’ mir eigene, die später als eigene Seiten erstellt werden und wähle den Menüpunkt Actions / Crop PDF aus und BRISS macht mir daraus gewünschte Schnitte:
Hierbei fällt auf, daß er eigentlich zwei erstellt, eins für alle graden und eins für alle ungraden Seiten, da diese normalerweise verwandter sind. Dazu kann man einfach die bkauen Schnittangaben mit der STRG-Taste gedrückt anklicken und dann mit STRG-C und STRG-V oder mit dem Kontextmenü kopieren:
Um Daten schnell von einem Format in ein andere zu verwandeln ist es manchmal notwendig Zeichengruppen zu ersetzen. Dies ist am allereinfachsten mit Regulären Ausdrücken möglich.
Ich komme gerade drauf, da ich meine Lernkarten als Textdatei geschrieben habe und sie jetzt – für das wunderbare Lernprogramm Anki – als CSV Tabelle brauchen kann.
Die Textdate hat bisher das Format
Topos \n \n Informationen \n \n \n \n Nächster Topos …
und soll danach
"Topos","Informationen"\n"Nächster Topos"…
haben. Sind alle daten in der Datei test ist das schnell gemacht.
perl -p00 -i.bak -le 's/\R\R\R\R/"\n"/g;' test
perl -p00 -i.bak -le 's/\R\R/","/g;' test
Der erste Schritt auf dem Weg zu sicherer Kommunikation sind gute Passwörter, die man nicht einfach erraten kann und mit denen wir im Zweifelsfall uns gg. über anderen ausweisen können. Nun sollte man sich keine Passwörter selber ausdenken, da diese nahezu immer zu schwach sind (eine gute Übersicht bietet wiki:Passwort) sondern ein Passwortgenerator verwenden.
Dazu öffnet man ein Terminal und führt folgendes aus:
sudo apt-get install pwgen
pwgen --numerals --symbols --secure 12
Aus der Liste vorgeschlagener Passwörter sucht man sich dann eins raus und schreibt es sich ersteinmal auf, damit man es dann auswendig lernen kann.
Sollte man beim Windows bleiben müssen (Arbeitsplatzrechner, Spielerechner, selten Spezialsoftware, o.ä.) gibt es dazu das Opensource tool PWGen, das man sich hier runterladen kann.
Nun ist das Passwort schnell unsicher, wenn wir es überall verwenden, da jeder, der es hört es auch nutzen kann. Um gleichzeitig sich aber nicht für jede Anwendung ein neues Passwort zu überlegen, lohnt es sich diese nach Anwendung zu modifizieren. Z.b. ******web für den webmailaccount oder ******boot für das Biospasswort. Für ganz unsichere Seiten, den man selber bösen willen unterstellt oder die sehr häufig gehackt werden (Studivz, hotmail, gmx …), bei denen aber auch der Passwortverlust nicht so wichtig ist, lohnt es sich noch ein einfach zu merkendes unsicheres Passwort zu verwenden.